Veranstaltungen

 

Das Solidaitätsnetz Bern möchte ein politisches Gefäss bieten, welches sich in den Kampf um Menschenwürde und gegen die konstante Fremdenhetze einschreibt. Dazu werden regelmässig Veranstaltungen organisiert und durchgeführt oder Aktionen von anderen Organisationen mitunterstützt.

 

 


Bevorstehende Veranstaltungen

keine

 


Vergangene Veranstaltungen

 

Benefizveranstaltung 2017

Auch dieses Jahr organisieren wir ein Benefiz-Konzert mit den Euch bestens bekannten Musiker*innen Lisette Steiner, Martin van Egmond, Markus Müller und Plinio Padilha. Umrahmt werden sie heuer zudem von einem Diner, mit Liebe gekocht vom Team des von uns mitbegründeten Mittagstisches für Nothilfe-Empfangende und Sans-Papiers. Für den inhaltlichen Teil konnten wir Thierry Horner vom Syndicat Interprofessionel du Travail SIT Genève gewinnen, der mit entscheidend war für die derzeit laufende Regularisierungsaktion von Hunderten von Hausarbeiter*innen im Kanton Genf. Wie kam es dazu? Wie geht das konkret? Was heisst das für Bern?

Der ganze Anlass kostet pro Person 60 Franken bei vegetarischem und 80 Franken bei fleischigem Essen. Darin inbegriffen sind das Konzert und der Vortrag sowie Getränke und ein viergängiges Menü. Wir sind auf Eure Voranmeldung per Mail an funds (at) solinetzbern.choder telefonisch unter 031 991 39 29 angewiesen. Ihr werdet von uns eine Rechnung erhalten, die Ihr einzahlen und als Quittung für den Eintritt benützen können.


Zeichen der Solidarität – Collectif R meets Solidaritätsnetz Bern 

Filmvorführung und Podium am Sonntag, 14. Mai 2017 im Kino der Reitschule, Neubrückstr. 8, Bern

Der Film „R comme Collectif” von Keerthigan Sivakumar ist eine 20-minütige Reportage über die persönlichen Motive einer Gruppe von migrationspolitischen Aktivist*innen – das Collectif R – vor dem Hintergrund ihres aktuellen Kampfes gegen Dublin-Rückschaffungen. Der an diesem Abend anwesende Regisseur ist selbst politischer Flüchtling und aktiv im Collectif R in Lausanne. Er wird sich nach dem Film in einem Podium über praktische Solidarität und Kirchenasyle in Bern und Lausanne unterhalten.

Trailer des Films

Flyer der Veranstaltung


Jahresversammlung 2017

Am Mittwoch 8. März um 19 Uhr findet unsere Jahresversammlung in Raum 2 der St. Marien Kirche an der Wylerstrasse 24, 3014 Bern statt. Wir freuen uns auf ein zahlreiches kommen.

Insbesondere freuen wir uns auf – passend zum Frauen*streiktag – eine Diskussion über die Situation von Frauen* im Schweizer Asylverfahren.


Free the Röszke 11! – Solidarität mit inhaftierten Geflüchteten in Ungarn!

Sonntag, 12. März 18:00 – 21:00, Stube-im-Progr

Ein Infoabend mit ungarischen Genoss*innen der Solidaritätskampagne

Im September 2015 schloss Ungarn seine Grenzen für Geflüchtete, die über die sogenannte Balkanroute reisten. Tausende Menschen strandeten am ungarischen Grenzzaun, Tage voller Proteste und Auseinandersetzungen mit der ungarischen Polizei folgten. Vollkommen willkürlich inhaftierte die ungarische Polizei dabei 11 Geflüchtete und klagte sie wegen “illegalem Grenzübertritt”, Beteiligung an “Massenausschreitungen” und “Terrorismus” (im Falle von Ahmed H.) an. Die Angeklagten wurden zu zwischen 1 und 10 Jahren Haft verurteilt. Gegen die Urteile wurde von Verteidigung und Staatsanwaltschaft Einspruch eingelegt. Die Prozesse werden nun auf nächster Instanz fortgesetzt. Ein grenzüberschreitendes Solidaritätsbündnis fordert die Freilassung der Angeklagten und begleitet die Prozesse und Betroffenen vor Ort.

Beim Prozess gegen die Röszke 11 wird klar: Geflüchtete, welche nicht als hilfsbedürftige Opfer auftreten, sondern sich politisch artikulieren, demonstrieren und ihre Rechte einfordern, werden systematisch kriminalisiert. Aber Ungarn kann dabei nicht als Einzelfall angesehen werden: Auch in andern europäischen Ländern laufen Prozesse gegen Geflüchtete, die für ihre Bewegungsfreiheit protestiert haben. In ganz Europa dominiert der Diskurs um ‚Sicherheit‘ und das Recht der Staaten ihre Grenzen zu schützen. Was bedeutet es für Europa, wenn Proteste von Geflüchteten zu Terrorakten gemacht werden? Was können wir von den Entwicklungen in Ungarn lernen, wo die rechtsradikale Partei Fidesz bereits Regierungspartei ist und dabei ist, die letzten Rechte von Geflüchtete ausser Kraft zu setzen, die Zivilgesellschaft einzuschüchtern und Support-Aktivist*innen zu kriminalisieren?

Am Infoabend möchten wir den Prozess gegen die Röszke 11 und die transnationale Kampagne vorstellen und über die Entwicklungen in Ungarn berichten und diskutieren.


Benefizveranstaltung 2016


Benefizveranstaltung 2015

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